Wir

Die Genossenschaft Leika — Solidarisches, basis­de­mo­kra­ti­sches und inklu­si­ves Wohnen in Connewitz

Gründungsgeschichte der Genossenschaft

Wir haben das Projekt Leika 2018 gestar­tet und am 12.04.2022 die Leipziger Wohnungsgenossenschaft Leika eG ins Leben geru­fen. Die Gründungsmitglieder sind nicht nur freund­schaft­lich ver­bun­den, son­dern sie tei­len bestimm­te Grundüberzeugungen und ein lang­jäh­ri­ges Engagement in poli­ti­schen, zivil­ge­sell­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Zusammenhängen im Stadtteil. Vor dem Hintergrund von zuneh­men­den städ­ti­schen Aufwertungsprozessen und rasant stei­gen­den Mieten haben wir uns zusam­men­ge­schlos­sen, gemein­schaft­lich und nicht auf Privateigentum und Profitmaximierung basier­ten, preis­wer­ten und sozia­len Wohnraum zu schaf­fen. Wir haben uns zudem zum Ziel gesetzt, dass güns­ti­ge Mieten nicht gleich­be­deu­ten mit Abstrichen in der Qualität der Wohnungen sein müs­sen. Gemeinsam mit unse­rem Architekturteam von Libero stre­ben wir des­halb einen in Gestaltung und Materialität hoch­wer­ti­gen Baukörper an. Eine wei­te­re Motivation für die Gründungsgruppe war, dass sich allen Mitgliedern die Möglichkeit bie­tet, lang­fris­tig nutz­ba­ren Wohnraum zu schaf­fen und nach den eige­nen Vorstellungen zu gestal­ten. Dabei tei­len alle Gründungsmitglieder das Bedürfnis nach lang­fris­ti­gem Zusammenleben. Zugleich wol­len wir Strukturen schaf­fen, wel­che gesell­schaft­li­chen Zuständen wie Vereinzelung, Konkurrenz, hier­ar­chi­schen Geschlechterverhältnissen und sozia­ler Segregation etwas ent­ge­gen­set­zen. Ziel war dabei immer auch, einen femi­nis­ti­schen Anspruch im Hausprojekt zu rea­li­sie­ren. Das heißt Gerechtigkeit zwi­schen den Geschlechtern und eine grund­le­gen­de Aufwertung von Sorgearbeit und Infrastrukturen gehö­ren zu unse­ren Zielen. Architektur spielt bei der Umsetzung die­ser Ideen eine wich­ti­ge Rolle, da gesell­schaft­li­che Verhältnisse durch die Organisation von Wohnraum stark beein­flusst wer­den. So trägt eine Profitorientierung auf dem Wohnungsmarkt mas­siv zu Ausgrenzung und sozia­ler Ungleichheit bei und schränkt kol­lek­ti­ve und selbst­be­stimm­te Wohnformen ein. Alternativ schafft eine geeig­ne­te Gestaltung von Wohn, Arbeits- und Gemeinschaftsräume die bau­li­chen Voraussetzungen für inte­gra­ti­ve, unter­stüt­zen­de Sozial-und Wohnstrukturen. Gerade in die­ser Wechselwirkung zwi­schen gebau­ter Struktur und geleb­ten Zusammenhängen sehen wir das trans­for­ma­ti­ve Potenzial die­ses Hausprojektes. Von offi­zi­el­ler Seite wer­den wir ger­ne als Modellprojekt geprie­sen. Auch wir sind davon über­zeugt, dass es erstre­bens­wert wäre, wenn unse­re Genossenschaft Nachahmerinnen fin­det, und mehr basis­de­mo­kra­ti­scher und gemein­wohl­ori­en­tier­ter Wohnraum ent­steht. Jedoch müs­sen wir auch aner­ken­nen, dass unter den gegen­wär­ti­gen Umständen die Organisation eines Neubaus vor allem in der Anfangsphase mit enor­men Schwierig- und Ungewissheiten zu kämp­fen hat. So feh­len geeig­ne­te Förderinstrumente, die die Etablierung eines sol­ches Projektes unter­stüt­zen. Zudem gab es all­ge­mei­ne poli­ti­sche Entwicklungen, die mit mas­si­ven Zinsanstieg ver­bun­den war, wodurch das Projekt zu schei­tern droh­te. Nur durch die Sonderförderung, die Ergebnis lang­wie­rig poli­ti­scher Arbeit war, ließ sich über­haupt das Projekt finan­zi­ell rea­li­sie­ren. Darüber hin­aus bin­det solch ein Projekt enor­me Kapazitäten. Die vie­len Stunden ehren­amt­li­che Arbeit bis zum Kreditantrag stell­te eine enor­me Belastung für die Mitglieder dar. Auch danach ist über­durch­schnitt­lich viel Engagement gefor­dert. Trotz aller Mühen sind wir wei­ter­hin von der Notwendigkeit von koope­ra­ti­vem und soli­da­ri­schem Wohnungsbau über­zeugt. Vor dem Hintergrund die­ser Entstehungsgeschichte wol­len wir im Folgenden die Grundüberzeugungen von Leika aus­füh­ren.

Selbstverständnis

Unsere Genossenschaft ist aus dem Wunsch ent­stan­den, auf par­ti­zi­pa­ti­ve und basis­de­mo­kra­ti­sche Weise dau­er­haft bezahl­ba­ren, viel­fäl­ti­gen und selbst­be­stimm­ten Wohnraum für Menschen mit unter­schied­li­chen Einkommen, Hintergründen, Lebensentwürfen und Bedürfnissen zu schaf­fen. Leika hat sich vor dem Hintergrund der zuneh­men­den Aufwertungsprozesse im Leipziger Süden als Gruppe 2018 gegrün­det. Nachdem wir zusam­men mit dem Architekturbüro Libero eine städ­ti­sche Ausschreibung für das Grundstück an der Wolfgang Heinze Straße 29 gewon­nen haben, star­ten wir nach eini­gen Turbulenzen 2023 mit dem Neubau. Unser Ziel ist es, sozia­le Teilhabe und ein soli­da­ri­sches Zusammenleben zu för­dern, das mög­lichst frei von Diskriminierung ist. Wir ver­fol­gen mit dem Hausprojekt einen femi­nis­ti­schen Anspruch, inso­fern alter­na­ti­ve Sorgestrukturen von und für die Bewohner:innen geför­dert wer­den sol­len. Zudem bau­en wir ein öko­lo­gisch nach­hal­ti­ges Haus, in dem alle Wohnungen und Gemeinschaftsräume mög­lichst bar­rie­re­frei gestal­tet sind – zugäng­lich und nutz­bar für alle Menschen, unab­hän­gig von Alter oder Mobilität. Wir ver­ste­hen Leika nicht als abge­schlos­se­nes Wohnhaus, son­dern als Teil der Nachbarschaft in Connewitz. Durch die Kooperation mit sozia­len Trägern und loka­len Akteur:innen sowie die Schaffung eines Nachbarschaftstreffs im Erdgeschoss möch­ten wir in den Stadtteil hin­ein­wir­ken und Anwohner:innen ein viel­fäl­ti­ges Angebot eröff­nen. Gemeinsam mit loka­len Partner:innen aus dem Stadtteil und ande­ren Genossenschaften wol­len wir zei­gen, dass soli­da­ri­sches Bauen und gemein­schaft­li­ches Leben eine rea­le und zukunfts­fä­hi­ge Alternative zum kom­mer­zia­li­sier­ten Wohnungsmarkt sind. Darüber hin­aus set­zen wir uns für eine par­ti­zi­pa­ti­ve, demo­kra­ti­sche und öko­lo­gi­sche Stadtgesellschaft ein, in der alle Menschen gleich­be­rech­tig­ten Zugang zu den urba­nen Ressourcen haben. Unsere Arbeit und unser Zusammenleben grün­den auf fol­gen­de Prinzipien, die unser Handeln und unse­re Haltung bestim­men.

1. Basisdemokratie & Partizipation: Ein grund­le­gen­des Prinzip von Leika ist die Selbstverwaltung des Gebäudes durch die Bewohner:innen. Rechtlich ist das Haus als Genossenschaft orga­ni­siert, in der jedes Mitglied – unab­hän­gig von Einkommen, Herkunft oder Lebenslage – eine Stimme hat. Die Genossenschaft basiert auf Mitbestimmung, akti­ver Beteiligung und Ehrenamt. Wir ori­en­tie­ren uns an einer sozio­kra­ti­schen Organsiationsform, die einen basis­de­mo­kra­ti­schen Anspruch ver­folgt und auf der Grundlage kla­rer Entscheidungsregeln funk­tio­niert. Wir wol­len trans­pa­ren­te Prozesse ermög­li­chen, die Partizipation för­dern, so dass die Stimmen aller Mitglieder gehört und in den Entscheidungsprozesse inte­griert wer­den. Generell sind wir um Konsens bemüht. Schwerwiegende Einwände wer­den gehört und in einen über­ar­bei­te­ten Lösungsvorschlag mit ein­be­zo­gen, damit alle die getrof­fe­nen Entscheidungen mit­tra­gen kön­nen. Diese Form der Selbstorganisation prak­ti­zie­ren wir seit Beginn unse­res Vorhabens. Sie soll wäh­rend der Bauphase und dar­über hin­aus fort­ge­setzt wer­den. Zudem gibt es the­ma­ti­sche Arbeitsgruppen, in die sich die (zukünf­ti­gen) Bewohner:innen ein­brin­gen sol­len. Unsere Entscheidungsgremien und Arbeitsformate sind in der Geschäftsordnung fest­ge­legt, wobei wir unse­re Organisationsformen ent­spre­chend unse­rer Bedürfnisse anpas­sen und wei­ter ent­wi­ckeln wol­len. Im Konfliktfall — sei es auf per­sön­li­cher Ebene oder Gruppenintern — las­sen wir uns durch exter­ne Mediationsangebote unter­stütz­ten.

2. Genossenschaftliches Wohnen mit soli­da­ri­schem, gemein­schaft­li­chem und femi­nis­ti­schem Anspruch: Mit der Genossenschaft zie­len wir nicht auf die Generierung von Profit, son­dern wir wirt­schaf­ten gemein­wohl­ori­en­tiert. Damit sichern wir auch in Zukunft bezahl­ba­ren Wohnraum in Connewitz. Leika zeich­net sich dadurch aus, dass in über 50 % der Einheiten sozia­ler Wohnraum ent­steht, den wir über die sonst übli­chen Bindungsfristen hin­aus für min­des­tens 30 Jahre bereit­stel­len. Im frei­fi­nan­zier­ten Bereich sor­gen wir durch dau­er­haft sta­bi­le Mieten für lang­fris­ti­ge Planbarkeit. Da die Mietpreise in die­sem Segment rela­tiv hoch sind, loten wir regel­mä­ßig Möglichkeiten der genos­sen­schaft­li­chen Rückvergütung aus. Außerdem sol­len im Haus fol­gen­de Umverteilungsmechanismen eta­bliert wer­den, die eine gegen­sei­ti­ge soli­da­ri­sche Unterstützung ermög­li­chen. So soll ein Sozialfond ein­ge­rich­tet wer­den, um Mitglieder zu ent­las­ten, die ihre Miete vor­über­ge­hend nicht voll­stän­dig zah­len kön­nen oder in ande­re finan­zi­el­le Engpässe gera­ten sind. Über die rei­ne Bereitstellung von Wohnraum hin­aus möch­te die Genossenschaft Tendenzen der Vereinzelung ent­ge­gen­wir­ken und soli­da­ri­sche Strukturen för­dern. Diese bil­den die Grundlage für Partizipation, gemein­schaft­li­ches Handeln und gegen­sei­ti­ge Unterstützung. Dabei ver­folgt die Genossenschaft ins­be­son­de­re einen femi­nis­ti­schen Anspruch. Sorge-und Hausarbeit sind nach wie vor häu­fig ungleich zwi­schen den Geschlechtern ver­teilt. Durch die Förderung sozia­ler Strukturen und Angebote im Haus – etwa der Kantine im Erdgeschoss – sol­len nach eige­nen Bedürfnissen punk­tu­el­le Entlastung ermög­licht wer­den, die den Alltag für alle Bewohner:innen erleich­tern. Baulich wird die­ser Anspruch durch zahl­rei­che Gemeinschaftsflächen im Haus umge­setzt. Vor allem der Hof, die Laubengänge und der Dachgarten die­nen als Begegnungsorte. Der Plenumsraum auf dem Dach soll sowohl für gemein­schaft­li­che als auch pri­va­te Zusammenkünfte nutz­bar sein. Alle Bewohner:innen des Hauses tra­gen zur gemein­schaft­li­chen Verwaltung und Pflege die­ser Räume bei. Gemeinwohlorientiertes Zusammenwohnen bedeu­tet auch, ver­ant­wor­tungs­voll mit dem eige­nen Wohnraum umzu­ge­hen. Dazu gehört sowohl, die Wohnung in einem guten Zustand zu erhal­ten, als auch dafür zu sor­gen, dass der vor­han­de­ne Wohnraum nicht unge­nutzt leer steht.

3. Diversität und Offenheit: Unser Haus bie­tet Raum für ver­schie­de­ne Lebensformen und ‑situa­tio­nen: Familien, Singles, Alleinerziehende, älte­re Menschen, Wohngemeinschaften und Menschen mit Beeinträchtigungen. Diversität meint hier Offenheit gegen­über kul­tu­rel­ler, sozia­ler und indi­vi­du­el­ler Unterschiedlichkeit. Eine wich­ti­ge Grundlage für den Erfolg unse­res Modells ist dar­auf auf­bau­end die Förderung eines kon­sens­ori­en­tier­ten und rück­sichts­vol­len Zusammenlebens. Die Vielfältigkeit spie­gelt sich auch im Bau. Wir schaf­fen viel­fäl­ti­ge Wohnräume — von Clusterwohnungen, über gemein­schaft­li­che bis Einzelwohnungen, aber auch fle­xi­blen Grundrisse für sich ver­än­dern­de Lebensentwürfe. Damit wol­len wir Raum für unter­schied­li­che Lebensentwürfe und Wohnkonstellation eröff­nen und zugleich die Grundlage für ein dyna­mi­sches Miteinander för­dern. Bei der Vergabe von Wohnraum legen wir beson­de­ren Wert dar­auf, Menschen in die Genossenschaft auf­zu­neh­men, die auf dem frei­en Mietmarkt struk­tu­rell benach­tei­ligt sind. Unser Fokus liegt dabei auf Personen, die auf­grund ihres Geschlechts, ihrer sexu­el­len Orientierung, ihrer Herkunft oder Hautfarbe Diskriminierung erfah­ren, sowie auf Menschen, die alter­na­ti­ve und soli­da­ri­sche Gemeinschaftsformen leben.

4. Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen: Inklusion ist kein Zusatz, son­dern Grundlage unse­res Selbstverständnisses. Wir ver­ste­hen Inklusion als gemein­sa­men Lern- und Gestaltungsprozess, getra­gen von Offenheit, gegen­sei­ti­ger Unterstützung und Respekt. In unse­rem Haus sind die Wohn- und Gemeinschaftsflächen bar­rie­re­frei kon­zi­piert. Damit schaf­fen wir die Grundlage für eine gleich­be­rech­tig­te Teilhabe für alle Menschen – mit und ohne Beeinträchtigungen. In Kooperation mit sozia­len Trägern und Initiativen för­dern wir inklu­si­ve Wohnformen und gemein­sa­mes Leben auf Augenhöhe. Zugleich stre­ben wir an, dass auch unse­re Kommunikation und Entscheidungsfindungen in Formaten statt­fin­den, die mög­lichst zugän­gig sind. Wie die­se kon­kret aus­ge­stal­tet sind, kön­nen wir jedoch erst über Lernprozesse und im Zusammenlebens her­aus­fin­den.

5. Ökologisch-nach­hal­ti­ges und ener­gie­ef­fi­zi­en­tes Bauen und Wohnen: Wir bau­en öko­lo­gisch, ver­ant­wor­tungs­voll. Unser Haus ent­steht als Holzhybridbau. So spa­ren wir gro­ße Mengen von Energie, indem in den obe­ren Etagen auf Beton ver­zich­tet wird. Photovoltaik auf dem Dach sorgt für erneu­er­ba­re Energie. Unser begrün­tes Retentionsdach min­dert Abflussspitzen, ver­bes­sert das Mikroklima und bie­tet ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Nachhaltigkeit bedeu­tet für uns nicht nur ener­gie­spa­ren­des Bauen, son­dern auch die Pflege gemein­sa­mer Grünflächen, die Förderung nach­hal­ti­ger Mobilität und das Teilen von Ressourcen. Wir arbei­ten dar­auf hin – ins­be­son­de­re im Bereich Wärmeversorgung — unab­hän­gi­ger von fos­si­len Energieträgern zu wer­den.

6. Aus und für den Stadtteil: Unser Haus ist kei­ne Insel. Wir wol­len unse­re Nachbarschaft mit­ge­stal­ten und Räume für den Stadtteil bie­ten. Im Erdgeschoss ist daher ein Nachbarschaftstreff als Ort der Begegnung und Teilhabe geplant, in dem eine mög­lichst kol­lek­tiv orga­ni­sier­te Kantine betrie­ben wer­den soll. Die Idee einer Kantine ent­steht aus der Beobachtung, dass es im Leipziger Süden an bezahl­ba­ren und gesun­den Mittagsangeboten man­gelt. Ein sol­ches Angebot soll alle Menschen aus dem Stadtteil zusam­men­brin­gen – ins­be­son­de­re älte­re Menschen, Familien und allein­le­ben­de Personen. Auch für die Bewohner:innen des Hauses soll die Kantine eine prak­ti­sche Unterstützung im Alltag und zugleich einen Raum bie­ten, um sozia­le Aktivitäten zu ermög­li­chen. Dabei ist uns bewusst, dass eine sol­che Kantine kein gewinn­ori­en­tier­tes Geschäftsmodell dar­stel­len kann, son­dern auf ehren­amt­li­ches Engagement oder öffent­li­che Förderung ange­wie­sen ist. Die Umsetzung der Idee erfolgt in enger Zusammenarbeit mit einer dafür aus­ge­wähl­ten Crew. Neben dem Essensangebot soll der Nachbarschaftstreff Raum für wei­te­re sozia­le, poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Aktivitäten für Bewohner:innen des Hauses und der Nachbarschaft bie­ten.

7. Förderung von gemein­wohl­ori­en­tier­tem Wohnen: Leika ver­steht sich als Teil der Recht-auf-Stadt Bewegung, die sich für eine gemein­wohl­ori­en­tier­te Aneignung der Stadt ein­setzt. Das Engagement für gemein­wohl­ori­en­tier­tes Wohnen soll daher nach dem Einzug nicht enden, son­dern fort­ge­führt wer­den. Die Genossenschaft setzt sich für eine lebens­wer­te Nachbarschaften, kol­lek­tiv ver­wal­te­te Räume und bezahl­ba­res Wohnen ein. Darüber hin­aus gibt sie ihre Projekterfahrungen wei­ter und setzt sich damit aus­ein­an­der, inwie­fern das Modellprojekt ver­viel­fäl­tigt wer­den kann. Die Satzung der Genossenschaft ist zudem als Dachgenossenschaft ange­legt. Damit ist die Grundlage dafür geschaf­fen, dass nach einer Konsolidierungsphase wei­te­re Häuser in die Leika eG inte­griert wer­den kön­nen. Alternativ kann Leika eG auch Teil einer grö­ße­ren Genossenschaft wer­den, um nicht dau­er­haft als Einhausgenossenschaft zu bestehen. Ziel ist es, den Blick über das eige­ne Projekt hin­aus­zu­rich­ten und aktiv dazu bei­zu­tra­gen, gemein­wohl­ori­en­tier­te Wohngenossenschaften als rele­van­te und hand­lungs­fä­hi­ge Akteure zu eta­blie­ren.


Vorstand

Wiebke Schindler und Linda Schymanski

nicht im Bild: Charlotte Eifler


Aufsichtsrat

Dr. Sarah Uhlmann und Dr. Lukas Böckmann

nicht im Bild: Katherina Sattler und Dr. Christian Schneider



Projektkoordination

Susanne Lysenko und Sebastian Behr

Melanie Lotte Storch (in Elternzeit)


Accessibility Toolbar